APM – Akupunkt-Massage
Nadelfreie Akupunkturtherapie

Eine sanfte und effektive Methode für die Behandlung von körperlichen sowohl auch seelischen Beschwerden

APM-Therapie am Arm einer Patientin in der Praxis in St. Gallen APM-Behandlung am Arm: Stimulation der Meridiane mit dem Therapiestäbchen

Energie in Fluss bringen

Die APM-Akupunktmassage ist eine spezielle Form der Massage, bei der Akupunkturpunkte und Meridiane auf der Haut mit einem speziellen Stäbchen und den Händen stimuliert werden.

Im Gegensatz zur klassischen Akupunktur werden bei der APM keine Nadeln verwendet. Stattdessen werden die Energiebahnen des Körpers – die Meridiane – durch sanfte Berührung mit einem Metallstäbchen angeregt und normalisiert.

Diese Methode basiert auf den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wurde von Willy Penzel zur modernen APM-Therapie weiterentwickelt. Sie ist schmerzfrei und für alle Altersgruppen geeignet.

Anerkennungen

Ich bin als Therapeutin bei den Registern EMR, ASCA, EGK und Visana zertifiziert und Mitglied im APM-Fachverband. Meine Behandlungen werden dadurch von allen Schweizer Krankenkassen anerkannt – bitte prüfen Sie Ihre Zusatzversicherung.

Der Mensch als vernetztes System

Die APM-Therapie ist ein ganzheitliches, manuell-energetisches Behandlungskonzept, das den Menschen in seiner körperlichen, funktionellen und energetischen Gesamtheit betrachtet. Der Körper wird nicht in einzelne Bereiche getrennt, sondern als zusammenhängendes, dynamisches System verstanden.

Beschwerden entstehen selten isoliert. Schmerzen, funktionelle Einschränkungen oder ein vermindertes Wohlbefinden können Ausdruck eines Ungleichgewichts im gesamten System sein. Dabei spielen mehrere Ebenen zusammen, die in ständiger Wechselwirkung stehen:

Bewegungsapparat – Muskeln, Gelenke und Faszien

Organsystem – und seine natürliche Regulation

Vegetatives Nervensystem – Steuerung unbewusster Körperprozesse

Emotionale Ebene – psychische Belastungen und Stress

Energetische Funktionskreise – das Meridiansystem

Wechselwirkung – eine Veränderung wirkt auf das ganze System

Körperliche und psychische Prozesse sind eng miteinander verbunden. Belastungen, Stress oder emotionale Themen können sich auch körperlich zeigen. Über die Regulation des energetischen Systems kann die APM-Therapie so das allgemeine Wohlbefinden positiv beeinflussen – viele Menschen berichten von mehr innerer Ruhe, emotionaler Ausgeglichenheit und einem stabileren Körpergefühl.

Energiefluss & Selbstregulation

Das Meridiansystem

Das Meridiansystem wird in der APM-Therapie als funktionelles Leitbahnsystem verstanden, das den Körper energetisch verbindet. Über diese Leitbahnen stehen Körperregionen, Organsysteme und funktionelle Prozesse miteinander in Verbindung.

Ist der Energiefluss gestört, kann sich das durch Spannungen, Schmerzen, Unruhe oder funktionelle Einschränkungen bemerkbar machen. Genau hier setzt die APM-Therapie an: Sie harmonisiert die Flussbedingungen wieder.

Selbstregulation aktivieren

Ein zentrales Prinzip ist die Aktivierung der Selbstregulationsfähigkeit des Körpers. Der Organismus besitzt natürliche Mechanismen, um sich zu stabilisieren – durch Stress, Überlastung oder länger bestehende Dysbalancen kann diese Fähigkeit eingeschränkt sein.

Gezielte therapeutische Impulse regen den Körper an, diese Prozesse wieder besser zu nutzen – für mehr Anpassungsfähigkeit, weniger Spannung, innere Stabilität und eine verbesserte Körperwahrnehmung.

„Das Ziel der APM-Therapie ist es, funktionelle und energetische Ungleichgewichte zu erkennen, zu regulieren und harmonische Flussbedingungen im Meridiansystem herzustellen – als Grundlage für körperliche Stabilität, innere Ruhe, Beweglichkeit und allgemeines Wohlbefinden."

Bei welchen Beschwerden hilft APM?

Die APM-Therapie wird häufig bei funktionellen, vegetativen und strukturellen Beschwerden eingesetzt und kann bei vielfältigen Themen unterstützend wirken.

Kopf- & Migränebeschwerden – Häufigkeit und Intensität reduzieren

Chronische Erschöpfung & Burnout – bei anhaltender Überlastung

Schlafstörungen – innere Unruhe und Nervosität

Rückenschmerzen & Hexenschuss – akut und chronisch

Gelenkbeschwerden – rheumatisch oder degenerativ

Schleudertrauma – Folgen von Unfällen und Belastungen

Nervenschmerzen – Ischias, Neuralgien und weitere

Konzentrations- & Unruhezustände – für mehr innere Balance

Atembeschwerden & Allergien – z. B. Heuschnupfen

Verdauungs- & Kreislaufprobleme – funktionelle Organbeschwerden

Bewegungsapparat – allgemeine funktionelle Beschwerden

Für alle Altersgruppen – auch bei Kindern sehr sanft anwendbar

Was erwartet Sie bei mir?

1

Befundaufnahme & Ohrdiagnostik

Die Behandlung beginnt mit einer sorgfältigen Befundaufnahme, häufig über den Ohrbereich als diagnostische Orientierung. Bewegungstests und die taktile Wahrnehmung des Gewebes ergänzen das Bild.

2

Tonisieren der Meridiane

Die Meridiane werden mit einem speziellen Therapiestäbchen stimuliert. Dieses „Tonisieren" gleicht energetische Ungleichgewichte zwischen über- und unterversorgten Bereichen aus und harmonisiert den Energiefluss.

3

Ergänzende Behandlung

Je nach Bedarf integriere ich sanfte Mobilisation von Gelenken (Becken, Wirbelsäule, Extremitäten), die Behandlung von Akupunkturpunkten sowie Arbeit am Bindegewebe und an Narbenarealen.

4

Verlauf & Begleitung

Während der Behandlung kontrolliere ich laufend die Reaktion des Körpers und passe die Impulse präzise an. Viele Klientinnen erleben die Behandlung als angenehm, entspannend und regulierend auf das Nervensystem.

„Die APM-Therapie verbindet das Wissen der traditionellen chinesischen Medizin mit modernen therapeutischen Ansätzen – für nachhaltige Gesundheit, die von innen kommt."

Praktische Infos

Dauer Ersttermin 90 Minuten
Folgebehandlung 60–75 Minuten
Termin für APM anfragen

Ergänzende therapeutische Methoden

Die APM-Therapie lässt sich mit weiteren Ansätzen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin kombinieren – individuell abgestimmt auf Ihre Situation.

Auricolo Therapie

Über die Reflexzonen am Ohr wird der gesamte Organismus angesprochen. Gezielte Reize an bestimmten Ohrpunkten können regulierend auf Organe und Körperfunktionen wirken.

Gewebebehandlung

Mit gezielten manuellen Techniken werden Spannungen und Verklebungen im Gewebe gelöst. Das fördert Beweglichkeit und Durchblutung und unterstützt die Regulation im Körper.

Moxatherapie

Eine traditionelle Wärmeanwendung mit Beifusskraut. Die Wärme wirkt stimulierend auf Meridiane, Punkte oder Narben und kann den Energiefluss regulieren.

Die 5 Wandlungsphasen

Über gezielte Punktbehandlungen wird die funktionelle Balance der Organsysteme unterstützt – unter Berücksichtigung der energetischen Zusammenhänge zwischen den Organen.

Ernährung nach 5 Elementen

Die Ernährung wird als unterstützender Faktor betrachtet: Bestimmte Nahrungsmittel können je nach Konstitution regulierend auf das System wirken.

Qi Gong

Sanfte Bewegungs-, Atem- und Achtsamkeitsübungen harmonisieren Körper, Geist und Atmung und fördern innere Ruhe und Stabilität.

Behandlungsmöglichkeiten der Organe

Viele alltägliche Beschwerden haben ihren Ursprung in einem Ungleichgewicht der inneren Organsysteme. In der APM-Therapie sind diese Organe über die Meridiane eng mit der Körperoberfläche verbunden. Durch gezielte Impulse entlang der Leitbahnen können typische funktionelle Beschwerden positiv beeinflusst und die natürliche Regulation der Organe unterstützt werden. Häufige Symptome, bei denen die APM begleitend eingesetzt wird:

Verdauung – Völlegefühl, träge Verdauung, Magen- und Darmbeschwerden

Atemwege – Verschleimung, Reizhusten und Infektanfälligkeit

Herz & Kreislauf – Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen, kalte Hände und Füsse

Nieren & Blase – Wassereinlagerungen, Schweregefühl, häufiger Harndrang

Hormonhaushalt – Zyklus- und Wechseljahrbeschwerden, innere Unruhe

Nervensystem – Schlafstörungen, Erschöpfung und stressbedingte Anspannung

Da im Körper alles miteinander verbunden ist, wirkt eine Behandlung selten nur auf einen einzelnen Bereich. Über die Harmonisierung des Energieflusses wird das gesamte System angesprochen und in seiner Selbstregulation unterstützt.

Auricolo-Therapie

Das Ohr gilt in der Auricolo-Therapie als verkleinertes Abbild des gesamten Körpers. Nahezu jede Körperregion und jedes Organsystem ist über einen entsprechenden Reflexpunkt am Ohr repräsentiert.

Diagnostik über das Ohr

Zu Beginn einer APM-Behandlung dient das Ohr häufig als feine diagnostische Orientierung. Empfindliche oder veränderte Punkte können Hinweise auf Ungleichgewichte im Körper geben und helfen, die Behandlung gezielt auszurichten.

Sanfte Behandlung der Ohrpunkte

Über die sanfte Stimulation ausgewählter Ohrpunkte lassen sich regulierende Impulse setzen, je nach Bedarf mit oder ohne Nadeln. Diese wirken über das Nervensystem und die Reflexbahnen auf die zugeordneten Körperbereiche und ergänzen die Arbeit an den Meridianen.

Besonders wertvoll ist die Auricolo-Therapie zur Unterstützung des vegetativen Nervensystems, bei innerer Unruhe, Anspannung und Stress sowie als feinabgestimmte Ergänzung innerhalb einer ganzheitlichen APM-Behandlung.

Behandlungsrhythmus

Zu Beginn ist der Körper besonders empfänglich für regelmässige Impulse. Ein strukturierter Rhythmus hilft, Veränderungen aufzubauen und die erreichte Balance nachhaltig zu stabilisieren.

1

Wöchentlich

Die ersten vier Sitzungen im wöchentlichen Abstand – zur Stabilisierung, Regulation und für erste Veränderungen.

2

Zweiwöchentlich

Anschliessend vier Behandlungen im zweiwöchigen Rhythmus, um die erzielten Fortschritte zu festigen.

3

Alle 3–4 Wochen

Zur langfristigen Begleitung – um die erreichte Balance zu erhalten und die körpereigene Regulation nachhaltig zu unterstützen.

Wissenschaft & Geschichte

Wissenschaftlicher Hintergrund

Bereits 1992 konnten die Meridiane messtechnisch nachgewiesen werden: Mithilfe einer radioaktiven Tracersubstanz liessen sich Verlaufsformen und Fliessgeschwindigkeiten der Leitbahnen eindeutig darstellen.

2004 gelang einem Forscherteam um den Physiker Prof. Dr. Dr. Fritz A. Popp am Internationalen Institut für Biophysik in Neuss der Nachweis der Meridianstruktur auf der Körperoberfläche – über eine hochsensible Infrarot-Kamera wurde die Ausbreitung von Biophotonen entlang der Meridiane sichtbar.

In einer Studie der Freien Universität Berlin wurden 445 Patientinnen über sechs Monate begleitet („Verbesserung der Lebensqualität nach Akupunkt-Massage"). Bei Migräne, Rückenschmerzen und Gelenkerkrankungen wurde die Methode übereinstimmend als sehr effizient beurteilt.

Quelle: www.apm-penzel.de

Die Geschichte der APM

„Krankheit ist eine Störung des Energieflusses" – davon war Willy Penzel (1918–1985) überzeugt. Der Masseur und medizinische Bademeister aus Norddeutschland ist Begründer der Akupunkt-Massage nach Penzel, der ältesten Meridiantherapie mit Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Diese ganzheitliche, unblutige und schmerzfreie Therapie wird heute vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in insgesamt 22 Ländern weltweit praktiziert.

Seit 1971 wird die APM nach Penzel an der heutigen Europäischen Penzel-Akademie in Heyen im Weserbergland sowie an weiteren Standorten unterrichtet.

Quelle: www.apm-penzel.de

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Kontaktieren Sie mich – ich freue mich auf Ihre Anfrage und berate Sie gerne zu den Möglichkeiten der APM-Therapie.