APM Therapie
nadelfreie Akupunkturmassage Therapie
Energie in Fluss bringen, Blockaden lösen und innere Balance wiederherstellen
Ein Einblick in die APM-Therapie
Die APM-Therapie ist ein ganzheitliches, manuell-energetisches Behandlungskonzept, das den Menschen in seiner körperlichen, funktionellen und energetischen Gesamtheit betrachtet.
Sie verbindet Erkenntnisse der traditionellen östlichen Energielehre – insbesondere das Meridiansystem der Traditionellen Chinesischen Medizin – mit westlich geprägten manuellen und funktionellen Therapieansätzen.
Im Zentrum steht ein integratives Verständnis von Gesundheit: Der Körper wird nicht in einzelne Bereiche getrennt betrachtet, sondern als zusammenhängendes, dynamisches System verstanden.
Grundverständnis: Der Mensch als vernetztes System
Die APM-Therapie geht davon aus, dass Beschwerden selten isoliert entstehen.
Schmerzen, funktionelle Einschränkungen oder ein vermindertes Wohlbefinden können Ausdruck eines Ungleichgewichts im gesamten System sein.
Dabei spielen mehrere Ebenen zusammen:
• der Bewegungsapparat (Muskeln, Gelenke, Faszien)
• das Organsystem und seine Regulation
• das vegetative Nervensystem
• emotionale und psychische Belastungen
• sowie energetische Funktionskreise (Meridiane)
Diese Ebenen stehen in ständiger Wechselwirkung. Eine Veränderung in einem Bereich kann sich auf das gesamte System auswirken.
Was ist das Ziel der APM-Therapie?
Das zentrale Ziel der APM-Therapie ist es, funktionelle und energetische Ungleichgewichte im Körper zu erkennen, zu regulieren und harmonische Flussbedingungen im Meridiansystem herzustellen.
Ein freier Energiefluss wird dabei als Grundlage für:
• körperliche Stabilität
• innere Ruhe
• funktionelle Beweglichkeit
• allgemeines Wohlbefinden verstanden.
Die Behandlung zielt nicht auf die isolierte Symptombehandlung, sondern auf die Unterstützung der natürlichen Regulationsfähigkeit des gesamten Organismus.
Das Meridiansystem verständlich erklärt
Das Meridiansystem wird in der APM-Therapie als funktionelles Leitbahnsystem verstanden, das den Körper energetisch verbindet.
Über diese Leitbahnen stehen verschiedene Körperregionen, Organsysteme und funktionelle Prozesse miteinander in Verbindung.
Wenn der Energiefluss in diesem System gestört ist, kann sich dies durch unterschiedliche Symptome bemerkbar machen – beispielsweise durch Spannungen, Schmerzen, Unruhe oder funktionelle Einschränkungen.
Die APM-Therapie setzt genau hier an: Sie versucht, diese Flussbedingungen wieder zu harmonisieren.
Selbstregulation und körpereigene Balance
Ein zentrales Prinzip der APM-Therapie ist die Aktivierung der Selbstregulationsfähigkeit des Körpers.
Der Organismus besitzt natürliche Mechanismen, um sich selbst zu stabilisieren und auf Belastungen zu reagieren. Diese Fähigkeit kann durch Stress, Überlastung oder länger bestehende Dysbalancen eingeschränkt sein.
Durch gezielte therapeutische Impulse wird der Körper angeregt, diese Regulationsprozesse wieder besser zu nutzen.
Dies kann sich äussern durch:
• eine bessere Anpassungsfähigkeit
• eine Reduktion von Spannungszuständen
• mehr innere Stabilität
• eine verbesserte Körperwahrnehmung
Individuelle Diagnostik und Vorgehensweise
Die APM-Therapie arbeitet nicht nach einem starren Schema, sondern orientiert sich konsequent am aktuellen Zustand des Menschen.
Die Befunderhebung erfolgt individuell und kann verschiedene Elemente beinhalten:
• Bewegungstests zur Beurteilung funktioneller Zusammenhänge
• taktile und visuelle Wahrnehmung des Körpers
• Ohrdiagnostik (Reflexzonen am Ohr als Orientierungssystem)
• energetische und manuelle Rückmeldungen des Gewebes
• Verlaufskontrollen während der Behandlung
Diese Informationen dienen dazu, die Behandlung laufend anzupassen und präzise auf die Reaktion des Körpers abzustimmen.
Ablauf einer typischen APM-Behandlung
Die Behandlung beginnt meist mit einer sorgfältigen Befundaufnahme, häufig über den Ohrbereich als diagnostische Orientierung.
Im Anschluss werden die Meridiane mit einem speziellen Therapiestäbchen stimuliert. Dieser Vorgang wird als „Tonisieren“ bezeichnet.
Ziel ist es, energetische Ungleichgewichte zwischen über- und unterversorgten Bereichen auszugleichen und den Energiefluss zu harmonisieren.
Je nach Bedarf können zusätzlich folgende Elemente integriert werden:
• sanfte Mobilisation von Gelenken (Becken, Wirbelsäule, Extremitäten)
• Behandlung von Akupunkturpunkten
• Arbeit am Bindegewebe
• Behandlung von Narbenarealen
Diese Kombination ermöglicht eine umfassende Behandlung von Struktur, Funktion und energetischer Regulation.
Viele Klient erleben die Behandlung als angenehm, entspannend und regulierend auf das Nervensystem.
Ergänzende therapeutische Methoden
Die APM-Therapie kann durch weitere Methoden sinnvoll ergänzt werden:
Fünf-Elemente-Lehre (TCM)
Über gezielte Punktbehandlungen kann die funktionelle Balance der Organsysteme unterstützt werden. Dabei werden energetische Zusammenhänge zwischen Organen berücksichtigt.
Moxatherapie
Eine traditionelle Wärmeanwendung aus der TCM, bei der Beifusskraut eingesetzt wird. Die Wärme wirkt stimulierend auf Meridiane, Punkte oder Narben und kann regulierend auf den Energiefluss wirken.
Qi Gong
Qi Gong umfasst sanfte Bewegungs-, Atem- und Achtsamkeitsübungen. Ziel ist die Harmonisierung von Körper, Geist und Atmung sowie die Förderung von innerer Ruhe und Stabilität.
Ernährung nach den 5 Elementen
Die Ernährung wird als unterstützender Faktor betrachtet. Bestimmte Nahrungsmittel können je nach Konstitution und Situation regulierend auf das System wirken.
Anwendungsbereiche der APM-Therapie
Die APM-Therapie wird häufig bei funktionellen, vegetativen und strukturellen Beschwerden eingesetzt.
Sie kann unterstützend wirken bei:
• Kopf- und Migränebeschwerden
• chronischer Erschöpfung und Burnout
• Schlafstörungen
• Rückenschmerzen und Hexenschuss
• Gelenkbeschwerden (rheumatisch oder degenerativ)
• Schleudertrauma
• Nervenschmerzen
• Konzentrations- und Unruhezuständen
• Atembeschwerden
• Allergien (z. B. Heuschnupfen)
• Verdauungs- und Kreislaufproblemen
• funktionellen Organbeschwerden
• allgemeinen Beschwerden des Bewegungsapparates
Die Methode ist für alle Altersgruppen geeignet und kann auch bei Kindern sehr sanft angewendet werden.
APM-Therapie und psychosomatische Zusammenhänge
Körperliche und psychische Prozesse sind eng miteinander verbunden. Belastungen, Stress oder emotionale Themen können sich auch auf körperlicher Ebene zeigen.
Durch die Regulation des energetischen Systems kann sich die APM-Therapie positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken.
Viele Menschen berichten im Verlauf der Behandlung über:
• mehr innere Ruhe
• emotionale Ausgeglichenheit
• bessere Stressverarbeitung
• ein stabileres Körpergefühl
Behandlungsrhythmus und therapeutische Empfehlung
Zu Beginn einer Behandlung ist der Körper besonders empfänglich für regelmässige Impulse.
Daher werden in der Regel die ersten vier Sitzungen im wöchentlichen Abstand durchgeführt. Diese Phase dient der Stabilisierung, Regulation und dem Aufbau erster Veränderungen.
Anschliessend folgen vier Behandlungen im zweiwöchigen Rhythmus, um die erzielten Fortschritte zu festigen und den Körper weiter zu stabilisieren.
Für die langfristige Begleitung wird danach ein Abstand von drei bis vier Wochen empfohlen.
Eine kontinuierliche therapeutische Begleitung kann dazu beitragen, die erreichte Balance zu erhalten und die körpereigene Regulation nachhaltig zu unterstützen.
Abschliessender Gedanke
Die APM-Therapie versteht Gesundheit als einen lebendigen, dynamischen Prozess.
Sie lädt dazu ein, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, Spannungen zu lösen und die natürliche innere Ordnung wiederzufinden.
In einem ruhigen, achtsamen und individuell begleiteten Rahmen kann so Schritt für Schritt mehr Stabilität, Leichtigkeit und Wohlbefinden entstehen.
Wichtiger Hinweis
Die APM-Therapie ist eine komplementäre, unterstützende Behandlungsmethode und ersetzt keine ärztliche oder medizinische Diagnose oder Therapie. Bei akuten oder ernsthaften Beschwerden ist eine medizinische Abklärung notwendig.
Ein dreiköpfiges Forscherteam um den Physiker Professor Dr. Dr. Fritz A. Popp gelang im Jahr 2004, am Internationalen Institut für Biophysik in Neuss die Meridianstruktur auf der Körperoberfläche nachzuweisen. Dr. Popp: „Mittels einer angezündeten Moxibustions-Zigarre aus Beifuß wird jene Körperregion erwärmt, deren Meridianstruktur sichtbar gemacht werden soll.“ Auf den Aufnahmen einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarot-Kamera erkennt man die Ausbreitung der Biophotonen entlang der Meridiane.
Bereits 1992 konnten die Meridiane messtechnisch nachgewiesen und aufgezeichnet werden. Hierzu wurde ein Radionucleid, Technecium 99, als Tracersubstanz in Akupunkturpunkte, Lymphgefäße, Venen und neutrales Gewebe eingespritzt. Anhand der Darstellung der Verlaufsformen und Fließgeschwindigkeiten konnten die Meridiane eindeutig nachgewiesen werden. (Nachzulesen in: "Die Neue Ärztliche" Nr. 39, vom 07.11.1985, "Bioenergetik" Nr. 6, Juni/Juli 1988, "Deutsche Zeitschrift für Akupunktur", Nr. 35, 1-1992)
Die Freie Universität Berlin etwa hat über sechs Monate 445 Patienten wissenschaftlich beobachtet. Titel der Studie: Verbesserung der Lebensqualität nach Akupunkt-Massage (Penzel). Günter Köhls, auch Vorsitzender des Internationalen Therapeutenverbandes APM nach Penzel und energetische Medizin e.V. mit weltweit rund 3000 Mitgliedern: „Die Wissenschaftler beurteilen diese Behandlungsmethode bei Migräne, Rückenschmerzen oder Gelenkserkrankungen übereinstimmend als sehr effizient.“
Quelle: www.apm-penzel.de
„Krankheit ist eine Störung des Energieflusses“, davon war Willy Penzel (1918 bis 1985) überzeugt. Der Masseur und medizinische Bademeister aus Norddeutschland ist Begründer der ältesten Meridiantherapie mit Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin – der AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel. Vor allen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, darüber hinaus in 22 Ländern weltweit wird diese ganzheitliche, unblutige und schmerzfreie Therapie praktiziert.
Seit 1971 wird die APM nach Penzel am einzigen deutschen Lehrinstitut für AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel, der heutigen Europäischen Penzel-Akademie in Heyen im Weserbergland, in weiteren jährlich wechselnden Standorten in Deutschland sowie in Österreich und in der Schweiz unterrichtet.
Quelle:www.apm-penzel.de
Literaturverzeichnis:
https://www.apm-penzel.de/was-ist-apm.html
(2024)
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